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Infineon und NXP: Herausforderungen und Lösungen für die Lieferkette

Die letzte „Chip-Krise“ ist noch nicht überwunden. Die extreme Knappheit von Halbleitern bei OEMs und Zulieferern, wie sie während der Corona-Pandemie auftrat, könnte sich bald wiederholen. Die rasante Entwicklung von KI, autonomem Fahren und Vernetzung führt zu einem erhöhten Anteil an Elektronik im Fahrzeug. Dies bedeutet auch einen starken Anstieg des Halbleiterbedarfs bei den Komponenten der Zulieferer.

Die wachsende Bedeutung von Halbleitern

Der Anteil der Halbleiterprodukte in der Autoindustrie hat sich von 2019 bis 2023 bereits um 85 % erhöht und wird bis 2029 voraussichtlich mehr als verdoppeln. Damit rücken auch Produkte von Lieferanten in den Fokus, die bisher nur gering oder gar nicht elektronisch waren.

Marktbedingungen und Lieferketten

Die Elektronik- und Halbleiterbranche unterliegt anderen Gesetzmäßigkeiten als die Automobil- und Zulieferindustrie. Daher müssen Konzepte und Partnerschaften entsprechend angepasst werden, um eine erneute Disruption der Lieferketten zu vermeiden.

Infineon und NXP: Neue Wege

Infineon Technologies und NXP Semiconductors konzipieren derzeit neue Wege, um die Lieferkette mit OEMs und Lieferanten abzustimmen. Dies betrifft auch andere wichtige Hersteller wie Bosch, Renesas Electronics, Texas Instruments, STMicroelectronics und ON Semiconductors.

Die Zukunft der Lieferkette

Europäische OEMs und Zulieferer können sich angesichts des steigenden Wettbewerbs aus China keine weiteren Chip-Krisen leisten. Gemeinsame Offenheit und Anpassungen in der Vertrags- und Planungssystematik sind entscheidend, um die Lieferkette zu stabilisieren.

Aufbau von übergreifenden Wertschöpfungsarchitekturen und Partnerschaften auf Augenhöhe sind dabei erfolgskritisch.

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