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Papst Franziskus kritisiert Erzbischof Gänswein

In einem neuen Buch mit Interviews, das am Mittwoch auf Spanisch erscheint, beschuldigt Papst Franziskus den deutschen Erzbischof Georg Gänswein, den früheren Papst Benedikt XVI "benutzt" zu haben. Gänswein hatte unmittelbar nach Benedikts Tod ein Buch unter dem Titel "Nichts als die Wahrheit" veröffentlicht. Das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken empfand dies als einen Mangel an Noblesse und Menschlichkeit.

Ein umstrittener Mann in der katholischen Kirche

Erzbischof Georg Gänswein, ein enger Vertrauter von Benedikt XVI, steht im Fokus der Kritik. Seine Veröffentlichung des Buches "Nichts als die Wahrheit" nach Benedikts Tod stieß auf Unmut beim aktuellen Papst. Dieser bezeichnete Gänsweins Vorgehen als mangelhaft in Bezug auf Anstand und Menschlichkeit.

Belastetes Verhältnis zwischen Papst Franziskus und Gänswein

Das Verhältnis zwischen Papst Franziskus und Gänswein ist seit vielen Jahren angespannt. Gänswein hatte sich fast zehn Jahre lang als engster Vertrauter um den emeritierten Pontifex Benedikt XVI gekümmert. Doch die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass die Differenzen zwischen den beiden Kirchenführern nicht abnehmen.

Weitere Kritik an Gänsweins Buch

Der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper äußerte ebenfalls seine Meinung zu Gänsweins Buch: "Es wäre besser gewesen zu schweigen." Die Veröffentlichung des Buches rief unterschiedliche Reaktionen hervor und verdeutlicht die Spannungen innerhalb der katholischen Kirche.

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